Freitag, 9. März 2012

#1 - Die Analyse des Beginnens

Für mich alleine zu schreiben empfand ich schon immer als seltsam, oft habe ich meine Tagebücher weggeschmissen oder Seiten, die mir später nicht mehr gefielen, rausgerissen. Mir gefiel das Niveau nicht mehr, ich empfand mein vor manchmal nur 2 Monaten geschriebenes als dumm, als aus einer unzurechnungsfähigen Emotion heraus geschriebenes Dokument, welches nicht notwendiger Weise hätte dokumentiert werden müssen.
Da ich das Gefühl habe, dass sich diese dämlich-impulsive Art auch manchmal auf meine Taten im Leben beziehen, ich auch hier überlegter und vorrauschauender werden will – und sollte, mache ich meine Denkergüsse nun öffentlich. Das zwingt ungemein zum überlegten Schreiben und dadurch eventuell schon vorher zum überlegten Handeln. Welch kühner Plan!

In wie fern mein Vorhaben mit eventueller Geltungssucht zu tun hat kann und will ich erst einmal nicht ergründen. Man muss ja auch nicht alles in Frage stellen, bzw. das wäre wohl zu anstrengend (Notiz an mich: In Zukunft zu flache semi-tiefenpsychologische Gedankengänge versuchen zu vermeiden).

In diesem Sinne wünsche ich mir viel Spaß beim Schreiben!

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